Spannungen im Nahen Osten verschärfen sich

Die Ölpreise stiegen am Dienstag weiter, weil eine Einigung zwischen den USA und dem Iran weiterhin ausblieb und die Spannungen im Nahen Osten zunahmen. Besonders die Angriffe und militärischen Zwischenfälle im Persischen Golf verstärkten die Sorge vor Störungen der Ölversorgung und einer längeren Unsicherheit auf den Energiemärkten. Zusätzlichen Auftrieb erhielten die Preise durch neue Warnungen vor sinkenden globalen Ölbeständen sowie durch bullishe Lagerdaten des American Petroleum Institute (API), das einen deutlich stärkeren Rückgang der US-Rohölvorräte als erwartet meldete. Zwar stiegen die Benzinbestände, insgesamt überwogen jedoch die Hinweise auf eine knappe Versorgungslage. Deshalb bleibt die Markteinschätzung derzeit überwiegend bullish, und auch für die Inlandspreise werden weitere Aufschläge erwartet.