Geopolitische Risiken sorgen für Zurückhaltung am Ölmarkt

Im Konflikt zwischen den USA und dem Iran ist weiterhin keine Lösung in Sicht. Trotz wiederholter Aussagen von US-Präsident Donald Trump bleiben die Positionen beider Seiten verhärtet. Entsprechend richtet sich der Blick der Ölmärkte weiterhin auf die Entwicklungen im Nahen Osten.

Analysten gehen davon aus, dass die Ölpreise auf erhöhtem Niveau bleiben könnten. Gründe dafür sind die Gefahr weiterer Spannungen in der Region sowie die Befürchtung, dass mögliche Produktions- und Lieferausfälle nicht kurzfristig ausgeglichen werden können. Auch die Citigroup warnt vor den Folgen einer länger anhaltenden Beeinträchtigung der Schifffahrt durch die Strasse von Hormus.

Zusätzliche Unterstützung erhalten die Preise durch sinkende Rohölbestände in den USA. Gleichzeitig sorgen einzelne Spekulationen auf fallende Ölpreise für Diskussionen, ohne das Gesamtbild wesentlich zu verändern.

Insgesamt hat sich die Marktlage gegenüber den Vortagen kaum verändert. Die weitere Entwicklung bleibt stark von den Ereignissen rund um den Iran abhängig. Für den Schweizer Heizölmarkt deuten sich aktuell leichte bis moderate Preissteigerungen an.

Börsendaten 20.05.2026 um 08:54
ICE-Gasoil JUN: 1205.00$
ICE-Brent JUL: 109.83$
NY-Rohöl WTI JUL: 102.74$
US-Dollar/CHF: 0.7903
Rheinfracht nach Basel: 34.50