Die Ölpreise sind zum Start in die neue Woche deutlich gefallen. Auslöser ist eine spürbare Entspannung im Konflikt zwischen den USA und dem Iran. Nachdem die Sorge vor einer militärischen Eskalation die Preise zuletzt stark nach oben getrieben hatte, sorgen nun Gesprächsbereitschaft auf beiden Seiten sowie ruhigere Signale aus der Strasse von Hormus für Entlastung. Zusätzlich wirkt der starke US-Dollar dämpfend auf die Nachfrage und verstärkt den Preisrückgang an den internationalen Börsen.
Das OPEC+-Treffen vom Wochenende brachte keine Überraschungen. Die Fördermengen bleiben auch im März unverändert. Die Produzenten halten sich weiterhin alle Optionen offen, rechnen aber ab dem Frühjahr wieder mit schrittweisen Fördererhöhungen. Insgesamt hat sich die Risikoprämie am Ölmarkt deutlich reduziert, während sich die Marktaussichten zunehmend preisbelastend entwickeln.
Für die Schweiz sind diese Entwicklungen klar spürbar. Die tieferen Notierungen an den Ölbörsen führen zu deutlichen Abschlägen bei den Inlandspreisen im Vergleich zur Vorwoche. Die Preistendenz bleibt abwärtsgerichtet, sodass Konsumentinnen und Konsumenten in den kommenden Tagen mit weiter sinkenden Heizöl- und Treibstoffpreisen rechnen können.
Börsendaten 02.02.2026 um 08:38
ICE-Gasoil FEB: 689.00$
ICE-Brent APR: 65.82$
NY-Rohöl WTI MÄR: 61.76$
US-Dollar/CHF: 0.7731
Rheinfracht nach Basel: 45.50